Er hat es schon schwer, der geplagte Don Camillo, Seelsorger in einem kleinen Städtchen, irgendwo in der weiten Poebene. Die – ach so „bösen“ – Anhänger der kommunistischen Partei, angeführt von Bürgermeister Peppone, sind ihm ein Dorn im Auge. Sie auf den rechten Weg zu führen, dafür ist ihm kein Mittel zu schade. Und wenn es diese Sturköpfe nicht anders kapieren, dann muss man halt mal richtig mit der Faust…
„Halt, Don Camillo“ – die Stimme des Herrn, bei dem er in inniger Frömmigkeit Rat und Hilfe sucht, muss seinen ungestümen Tatendrang des öfteren mäßigen.
Nicht minder eifrig und „schlagkräftig“ kämpft Peppone für seine gerechte Sache. Fortschritt ist die Devise – nur dieser vermaledeite Pfaffe kommt ihm dabei ständig in die Quere. Da hilft nur…
Sie liegen sich so sehr in den Haaren die beiden Streithammel, dass sie gar nicht bemerken, dass sie im Grunde doch Freunde sind. Wenn der eine mal in Schwierigkeiten ist, dann ist der andere da und hilft ihm heraus.
Fernandel und Gino Cervi gaben diesen beiden Figuren der Weltliteratur in den genialen Verfilmungen Gestalt und Leben. Auf der ganzen Welt haben sie Freunde gewonnen, die sich über die beiden Kontrahenten freuen, über ihren Übereifer schmunzeln und über ihre umwerfende Komik herzhaft lachen – so auch schon 1995 auf der Waldbühne. Gehören Sie doch ganz einfach dazu!
| Personen | Darsteller |
|---|---|
| Don Camillo, Priester | Armin Sauter |
| Peppone, Bürgermeister und Sektionssekretär der KP | Alexander Speh, Volker Badouin |
| Ariana, Peppones Frau | Sabine Meier, Karin Maichle, Ulrike Speh |
| Pasotti, Großgrundbesitzer und Führer der Konservativen | Bernhard Rebholz |
| Christina, Pasottis Frau | Biggi Droxner, Birgit Wolf |
| Gina, seine Tochter | Lea Speh, Eva Rebholz |
| Bruciata, verarmter Bauer | Walter Kordovan |
| Paulina, Bruciatas Frau | Christel Kordovan, Sigrid Bohner |
| Mariolino, Bruciatas Sohn | Mario Schlopschnat |
| Fulmine | Otto Sauter, Uwe Meier |
| Antonia, Fulmines Frau | Sandra, Sonja und Jeannin Kordovan |
| Smilzo | Walter Stebich |
| Chiara, Smilzos Frau | Andrea Klee |
| Barchini | Manuel Glaser, Dominik Hadasch, Joachim Ott |
| Cornella, Barchinis Frau | Esther Rebholz |
| Bischof | Ivo Speh |
| Don Pietro, Priester | Harald Hahn |
| Seine Haushälterin | Sarah Rebholz |
| Berlusconi, älterer Konservativer | Frank Löffler |
| Elena, seine Frau | Nadja Kiesewetter |
| Jesus (Stimme) | Benjamin Speh |
Regie: Joachim Link
Regieassistenz: Esther Rebholz
Maske: Esther Rebholz, Nadja Kiesewetter, Lea Speh, Ulrike Speh, Birgit Wolf
Frisuren: Birgit Droxner
Requisite: Dagmar Binder, Heidrun Gasser u.a.
Kostüme: Angelika Hasenmaile u.a.
Bühnenbildentwurf: Christoph Stauß
Bühnenbau: Alois Ott, Walter Kordovan und Mitarbeiter
Bühnenmalerei: Irmhild Redemann-Bühler, Thomas Bielecki-Springer
Musik: Johann Speh jr.
Technik und Beleuchtung: Patrick Voccia, Johannes Buhlert
Souffleuse: Stephanie Kordovan